Unter dem Begriff Schwerlastregal wird kein besonderes Regal gekennzeichnet. Die Bezeichnung Schwerlastregal ist ein Sammelbegriff. So werden die Regale benannt, deren Kragarme, Träger oder Böden dazu geeignet sind, besonders schwere Lasten zu tragen. Sie sind ebenso für die große Belastung ausgelegt, die bei dem Ein- und Auslagern der schweren Lasten entstehen. Auch Palettenregale zählen dazu.
Schwerlastregale gibt es auch als Hochlastlager. Von einem Hochlastlager spricht man ab einer Mindesthöhe von 12 Metern und einer maximalen Höhe von bis zu 40 Metern. Ein Hochlastlager spricht für eine große Lagerkapazität und wird von den meisten erfolgreichen Großunternehmer genutzt. Um diese Regalsysteme zu bewirtschaften ist meist ein vollelektronisches Lagersystem sowie eine ausgeklügelte Logistik von Nöten. Schwerlastregale bieten einem Hochlastlager die Sicherheit die hierfür von Nöten ist. Andere Regalsysteme sind aus diesem Grunde nicht geeignet.
Sollen etwa palettierte Güter gelagert werden, sind Schwerlastregale mit Fachlasten sogar von bis zu zehn Tonnen realisierbar. Schwerlastregale sind für den Innen- sowie den Außenbereich geeignet. Die Nutzung ist durch zu erhaltenes Systemzubehör sehr flexibel. Der Aufbau geht durch das einfache Einhängen der Traversen schnell von der Hand.
Die Stabilität ist durch angeschweißte Agraffen, besser bekannt als Hakenschlaufen sehr hoch. Durch die Ein- und Mehrplatzlagerung hat man einen schnellen Warenumschlag. Durch das passende Systemzubehör erreicht man eine optimale Lagerung von Gitterboxen, Flachpaletten oder anderen Ladehilfsmitteln. Die Industrie hat auch die optimale Nutzung der Schwerlastregale schon lange erkannt und lagert ihre Endprodukte sowie Werkzeuge in diesen Regalen.
Schwergutregale haben sehr hohe Fachlasten von bis zu 4.500 Kg Feldlasten standardmäßig bis zu 22 Tonnen. Bei dieser Art Regalen wird die Bestückung und Entnahme mit Lagerbedienungsgeräten vorgenommen.
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